FAQs

Praxisorganisation

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Termine können telefonisch, vor Ort in der Praxis oder über unser Online-Buchungssystem vereinbart werden. Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung Ihre Beschwerden oder den Grund des Besuchs an, damit wir die Dauer und Art des Termins optimal planen können. Bei akuten Beschwerden bemühen wir uns, Ihnen möglichst kurzfristig einen Termin anzubieten.

Wenn Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte rechtzeitig telefonisch oder per Email ab. Dann ist es uns möglich Ihren Termin für andere Patienten zur Verfügung zu stellen.

Benötige ich für den ersten Termin eine Überweisung?

Eine Überweisung ist keine zwingende Voraussetzung. Eine Überweisung kann jedoch sinnvoll sein: Sie ermöglicht, dass Ihr Hausarzt oder die überweisende Ärztin/der überweisende Arzt automatisch über Untersuchung und Befunde informiert wird. Außerdem erleichtert eine Überweisung die Terminvereinbarung über zentrale Portale wie den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117, sodass Sie schneller und unkomplizierter einen Termin erhalten.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie an der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) teilnehmen, benötigen Sie vor einem Besuch beim Facharzt eine entsprechende Überweisung Ihres Hausarztes.

Was sollte ich zum ersten Termin mitbringen?

Bringen Sie bitte alle relevanten Unterlagen mit, z. B.:

  • Arztberichte und Befunde früherer Untersuchungen
  • Medikamente oder Medikamentenpläne
  • Hörgeräteunterlagen (falls vorhanden und relevant)
  • Überweisung (falls vorhanden)

Diese Informationen helfen uns, Ihre Beschwerden schnell zu verstehen und eine passende Behandlung zu finden.

Was tun bei akuten Beschwerden oder Notfällen?

Für akute Beschwerden bieten wir in der Regel kurzfristige Termine an. Bitte melden Sie sich telefonisch, damit wir die Dringlichkeit einschätzen können und einen passenden Zeitpunkt finden.

  • Wenn Beschwerden akut, aber nicht lebensbedrohlich sind und die Praxis geschlossen ist: Beispiele sind starke Hals- oder Ohrenschmerzen oder hohes Fieber. In solchen Fällen ist der ärztliche Bereitschaftsdienst über 116 117 die richtige Anlaufstelle. Dort wird Ihr Anliegen besprochen und Sie erhalten eine Empfehlung, wo und wann Sie medizinische Hilfe bekommen (z. B. nächstgelegene Bereitschaftspraxis oder die Sprechzeiten des HNO-Notdienstes am Wochenende).
  • Wenn ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt: Beispiele sind schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, schwere Verletzungen oder andere akute, lebensbedrohliche Zustände. In diesen Fällen rufen Sie den Notruf 112 an oder lassen sich in die nächstgelegene Notaufnahme fahren.

Vor- und nach Eingriffen

Vor einem Eingriff

Welche Vorbereitung ist vor einem Eingriff notwendig?

Vor jedem Eingriff klären wir gemeinsam alle notwendigen Schritte. Dazu gehören unter anderem:

  • Blut- oder Laboruntersuchungen, falls erforderlich
  • Anpassung oder Absetzen bestimmter Medikamente
  • Hinweise zur Ernährung oder Nüchternheit vor dem Eingriff
  • Organisatorische Punkte, z. B. Begleitperson, Anreise, Kleidung

Unser Ziel ist, dass Sie gut informiert und optimal vorbereitet sind. Sie erhalten alle Hinweise sowohl mündlich als auch schriftlich, sodass keine Fragen offen bleiben.

Was sollte ich am Tag des Eingriffs beachten?

  • Bitte erscheinen Sie pünktlich und bringen alle relevanten Unterlagen mit.
  • Beachten Sie die Nüchternheitsanweisungen, falls der Eingriff dies erfordert.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung, die den Ablauf nicht behindert.
  • Planen Sie eine Begleitperson ein, die Sie nach dem Eingriff unterstützt.

Wie kann ich Fragen vor dem Eingriff klären?

Unser Team steht Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail für Ihre Fragen zur Verfügung. Vor dem Eingriff führen wir außerdem ein ausführliches Aufklärungsgespräch, in dem wir alle Abläufe, Risiken und Maßnahmen besprechen und Ihre Fragen klären.

Nach einem Eingriff

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach dem Eingriff erhalten Sie von uns Informationen zur:

  • Wundpflege 
  • Einnahme von Medikamenten sowie
  • Verhaltensempfehlungen im Alltag (z. B. Sport, Arbeit, Ernährung)

Wir vereinbaren in der Regel Kontrolltermine, um den Heilungsfortschritt zu prüfen und offene Fragen zu klären.

Was tun, wenn nach dem Eingriff Beschwerden auftreten?

Leichte Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder leichte Blutungen sind oft normal. Sie erhalten von uns Hinweise, wie Sie damit umgehen können. Bei ungewöhnlichen oder starken Symptomen kontaktieren Sie bitte umgehend unser Praxisteam.

Welche Informationen erhalte ich schriftlich nach dem Eingriff?

  • Termine zur Nachsorge
  • Verhaltensempfehlungen nach dem Eingriff
  • Hinweise auf mögliche Symptome, die beobachtet werden sollten
  • Kontaktdaten für Rückfragen

Infos zu Diagnostik und Untersuchungen (für Überweiser)

Welche Patientengruppen behandelt die Praxis?

Wir behandeln Patienten jeden Alters:

  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren

Welche diagnostischen Leistungen bietet die Praxis an?

Wir bieten ein umfassendes Spektrum an Diagnostikverfahren für Erwachsene und Kinder:

  • Audiologische Tests zur Prüfung des Hörvermögens: Ton- und Sprachaudiometrie, Freifeldmessung zur Kontrolle einer Hörgeräteversorgung, Otoakustische Emissionen, Impedanzmessung am Trommelfell, Stapediusreflexmessung
  • Gleichgewichtsuntersuchungen: Videonystagmographie mit Kalorik, Video-Kopf-Impulstest (IGEL-Leistung)
  • Sonographie: Nasennebenhöhlen und Halsweichteile
  • Allergien Prick-Testungen, molekulare Allergiediagnostik im Blut
  • Riechtests: Sniffin-Sticks (IGEL-Leistung)
  • Polygraphie: Screening-Verfahren bei dem Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer
  • Endoskopie: Videoendoskopie mit Befunddemonstration und Speicherung der Ergebnisse, z. B. am Kehlkopf

Welche speziellen Therapien und Eingriffe werden angeboten?

Unsere Praxis bietet neben der klassischen HNO-Diagnostik auch spezielle Therapien und ambulante Eingriffe an:

  • Spezielle Therapien:
    • Hörsturztherapie mittels intratympanaler Cortisoninjektion (IGEL-Leistung)
    • Hyposensibilisierung bei Allergien
    • Biologika-Therapie bei chronischer Sinusitis mit Nasenpolypen
    • Ernährungsmedizinische Sprechstunde
    • Naturheilkundliche Therapieverfahren
    • Behandlungen im Bereich der ästhetischen Medizin
  • Ambulante Operationen:
    • Hauttumorentfernung im Kopf-Hals-Bereich
    • Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln mittels Radiofrequenz
    • Septumplastik zur Begradigung der Nasenscheidewand
    • Kieferhöhlenfensterung
    • Adenotomie
    • Parazentese mit/ohne Paukendrainageneinlage
    • Schlafendoskopie bei Schnarchen
    • Ohrkorrekturen bei abstehenden Ohren, ausgerissenen Ohrläppchen oder störender Ohrtunnel
    • Oberlidstraffung

Wie können Überweiserinnen und Überweiser Kontakt aufnehmen?

  • Telefonisch oder per E-Mail für Rückfragen oder Terminabsprachen
  • Übermittlung von Überweisungen und Befunden digital oder postalisch
  • Auf Wunsch können Ergebnisse und Therapieempfehlungen direkt an den überweisenden Arzt zurückgemeldet werden, um eine nahtlose Weiterbehandlung sicherzustellen